Autor: Anne Albinus

Loben schadet alternativen zu Lob

Teil II: Bedingungslose Liebe zeigen ohne Lob

Dein Kind hat zum ersten Mal einen Papiervogel ausgeschnitten – hochkonzentriert, voller Begeisterung. Bisschen schief und schräg zwar, aber das siehst du gar nicht. Was du siehst, ist dein stolzes Kind, das dir sein Kunstwerk strahlend vor die Nase hält. Und auch du bist stolz wie Bolle. Eine Urkunde mit dem ersten Platz in Wundergottwas könnte dich nicht stolzer machen!

„Woooow, toll! Wie schön das aussieht! Das hast du aber fein gemacht! Ich freue mich, klasse!“

Loben. Das kann nicht schaden. Loben brauchen Kinder, um selbstbewusst zu werden und einen Ansporn zu haben, weiter so zu machen. Es heißt schließlich „gut gemacht, weiter so!“. Stimmt’s?

Die klare Antwort: Nein.

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Teil I: Bedingungslose Liebe zeigen ohne Strafen und Belohnen

Dein fünfjähriger Sohn wollte heute Morgen die Erdbeeren nicht mit seiner Schwester teilen. Stattdessen hatte er sie schon vor dem Frühstück alleine aufgefuttert. Das geht so nicht! Er muss lernen, dass Teilen wichtig ist. Als natürliche Konsequenz für sein Verhalten, bekommt er nun nach dem Essen keinen Fruchtjoghurt. Fürs nächste Mal wird er sich das merken.

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Artgerecht Menschsein

Artgerechtes Leben als Familie – weniger Stress im Alltag

Bereits vor einer Viertelstunde wolltest du mit den Kindern im Auto sitzen. Pünktlich beim Kinderarzt anzukommen, wird langsam aber sicher ein Ding der Unmöglichkeit. Deine Tochter hat immer noch nicht die Schuhe angezogen, dein Sohn sitzt noch auf Toilette. Deine Schultern spannen sich an, die Stirn liegt in Falten, der Blick ist verengt.

Zwanzig mal hast du sie nun schon gebeten, sich endlich anzuziehen und nebenher die wichtigsten Sachen eingepackt. Wohl weißlich vor einer halben Stunde angefangen, sie zu fragen: Möchtet ihr noch was essen? Was wollt ihr mitnehmen? Zieht euch bitte schon mal an! Und trotzdem sind sie wieder da: Zeitdruck, Anspannung, Stress!

Kennst du? Dann lies weiter.

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Hitler im Herzen: Wie Erziehung dich und dein Kind traumatisiert

Kriegsgrauen: Bernhard, 28 Jahre. Wehrmachtsoldat, bei 50 Grad Kälte zwischen Gleisbett und Panjehütte. Von Läusen zerfressen. Zielt. Ob der Russe Familie hat? Hält die Luft an. Zu Hause ein Kind erwartet? Finger am Abzug. Bloß nicht nachdenken! Kein Mensch, sondern Feind. Abknallen, bevor er mich abknallt. Schuss. „DA KOMMT NOCH EINER! KNALL DEN AUCH AB!“ Schuss.

Nicht nur die Luft vor Stalingrad schmerzt vor Kälte. Auch die Herzen der Soldaten sind kalt wie Eis. Empathie hat keinen Platz – sie käme einem Todesurteil gleich. Du oder ich. Einer wird sterben.

Du fragst dich, was Stalingrad 1942 mit dir und deiner Familie zu tun hat? Der Zusammenhang hat mich auch erstaunt.

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Ich bin Anne, leidenschaftliche Schreiberin und immerfort lernende Mutter zweier Kinder. Süchtig nach anspruchsvollen Büchern und mit einer Schwäche für ausgezeichneten Schwarztee. Auf meinem Blog WELTFREMD setze ich mich seit 2019 für friedvoll-authentische Elternschaft ein und kläre über Entwicklungstrauma auf. ♥

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